Therapien

In meiner langjährigen Tätigkeit als Physiotherapeutin habe ich immer wieder festgestellt, dass die Ursache der meisten Probleme an ganz anderer Stelle im Körper zu finden ist.

Hier setzt die Osteopathie mit ihrer ganzheitlichen Denkweise an und ist für mich zum Hauptinstrument meiner Tätigkeit geworden. Zentrum der Herangehensweise ist nach meiner osteopathischen Ausbildung der Schädel und das Gehirn, wovon sich die Probleme oder Schmerzen im Körper ableiten lassen. Hierzu gehört auch das Kiefergelenk, dessen Behandlung für mich mit der Craniosacraltherapie unabdingbar ist.

CRANIOSACRALE THERAPIE

Bei der Craniosacralen Therapie geht es um die Behandlung von Schädel und Kreuzbein und deren Verbindung, dem Duralschlauch, in welchem der Liquor (Rückenmarkflüssigkeit) fließt. Gerade bei Beschwerden im Kiefergelenksbereich (craniomandibuläre Dysfunktion = CMD) wende ich diese sehr wirksame Therapie an. Durch sanfte, aber sehr tiefgreifende Griffe, wird an unterschiedlichsten Stellen im Körper auf den eigenen sog. Craniosacralrhythmus eingegangen, um eventuelle Blockaden zu lösen.

Viszerale Therapie

Der viszerale Bereich umfasst die Behandlung der inneren Organe. Genauso wie im muskulären und skelettalen Bereich kann es an den inneren Organen und deren Verbindungsstellen zu erhöhter Spannung kommen. Mittels Mobilisation und Manipulation wird die Beweglichkeit und Eigenbewegung der Organe normalisiert.

Fehlfunktionen der inneren Organe sind häufig Ursache für Symptome und Pathologien des Bewegungsapparates. So können z.B. Magenprobleme über längere Zeit Probleme in der Brustwirbelsäule oder auch umgekehrt verursachen.

Parietale Therapie

Die parietale Therapie befasst sich – wie die Physio- oder Manuelle Therapie – mit Einschränkungen im muskulo-skelettalen System. Dazu gehören Knochen, Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder. Eine wichtige Bedeutung kommt hierbei den Faszien zu, die alle Strukturen in unserem Körper umhüllen und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden. Faszien verbinden auch solche Strukturen die funktionell nichts miteinander zu tun haben, aber sie können Funktionsstörungen übertragen.

Das bedeutet: Ursachen an einer Stelle können zu Beschwerden in ganz anderen Körperregionen führen.

Naturheilkunde München

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur ist eine der ältesten naturheilkundlichen Behandlungen. Sie wurde in den fünfziger Jahren von Paul Nogier, einem französischen Neurologen, neu erforscht und veröffentlicht. Ein jeder Teil des Körpers kann einem bestimmten Bereich im Ohr zugeordnet werden. Die Stimulation dieser Punkte durch z.B. Akupunkturnadeln oder Laser führt zu einer  Regulation der entsprechenden Zielorgane, aber auch der Muskulatur. Durch die Anregung der Produktion von Endorphinen, den körpereigenen Schmerzmodulatoren, wirkt die Ohrakupunktur als ein natürliches, nebenwirkungsfreies Schmerzmittel sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkankungen.
Schon eine einmalige Behandlung kann zu erstaunlichen Therapieerfolgen führen.

Schröpfen

Das von mir praktizierte trockene Schröpfen erfolgt mithilfe von Schröpfgläsern welche auf die Haut aufgesetzt werden und ist ein sog. Ausleitungsverfahren. Es entsteht ein Unterdruck und die Saugwirkung aktiviert die Reflexzonen. Dadurch werden innere Organe und andere Organsysteme, die diesen Reflexzonen zugeordnet sind, beeinflusst. 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin und anderen asiatischen Heilmethoden wird das durchblutungssteigende trockene Schröpfen eher bei Leere-Zuständen (Yin, Kälte) angewandt.

Ernährung

Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle zur Unterstützung des Heilungsverlauf. Durch die in meiner Ausbildung der Applied Kinesiology angewandten Tests lassen sich mögliche Mängel von Stoffen feststellen, die für das jeweilige Organ notwendig sind.

So kann ich meinen Patienten gezielte Ernährungsempfehlungen mit auf den Weg geben.